Der Königssee


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Naturerlebnis vor einzigartiger Bergkulisse:

 
Bei der Erschaffung der Welt muss sich der Herrgott beim Königssee etwas mehr Zeit genommen haben. Tief eingebettet zwischen steil aufragenden Felswänden liegt der 8 km lange Königssee mit seinem kristallenen Wasser mitten im Alpen-Nationalpark Berchtesgaden. Vom Königssee geht eine Faszination aus, die ihn weit über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt gemacht hat.

Der größte Luxus unserer bewegten Zeit ist Stille. Sobald man an Bord eines der schmucken Elektro-Fahrgastschiffe geht bleibt jede Hektik und lärmendes Treiben an Land zurück. Sanft und leise gleiten die Boote über den smaragdgrünen Königssee und der Gast schaut gebannt auf dieses Naturwunder.

Die Bootsfahrt zur Halbinsel St. Bartholomä führt am weltberühmten Echo vom Königssee vorbei und dauert ca. 35 Minuten. In St. Bartholomä lohnt ein Besuch der historischen Wallfahrtskirche und ein Spaziergang am Seeufer entlang oder ein Ausflug zur Kapelle St. Johann und Paul. Mit gutem Schuhwerk kann man bis zur „Eiskapelle“ am Fuß der Watzmann-Ostwand wandern. Die „Eiskapelle“ ist eine vom Schmelzwasser im Lawinenschnee geschaffene Eishöhle und zählt zu den 100 schönsten Geotopen in Bayern (Eiskapelle wegen Einsturzgefahr nicht betreten!).

Empfohlen wird in jedem Fall die Endstation Salet anzusteuern. Von Salet aus werden etwa 10 – 15 Min. Fußweg mit einem herrlichen Anblick belohnt: in tiefer Stille liegt am Ende des Tals der Obersee, das Hagengebirge spiegelt sich in seinem glasklaren Wasser und aus 400 Meter Höhe stürzt Deutschlands höchster Wasserfall herab. Wer Lust hat, noch ein bisschen länger in diesem Paradies spazieren zu gehen, kann in etwa 45 Minuten die Fischunkel-Alm am anderen Ufer des Obersees erreichen.
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Schifffahrt Königssee und deren Geschichte:

 
Der Königssee - früher auch Bartholomä-See genannt - hat es seinen Eigentümern schon immer angetan. Bereits 12 Jahre nach der Gründung des Augustiner-Chorherrenstiftes in Berchtesgaden ließ der Stiftspropst 1134 eine erste Kirche am Ufer des Schwemmkegels am Fuß der Watzmann-Ostwand errichten.
Seine heutige Gestalt erhielt das Kirchlein mit dem Bauernheiligen St. Bartholomäus als Schutzpatron Ende des 17. Jahrhunderts. Damals war es schon längst beliebte Sommerresidenz der Berchtesgadener Augustiner-Chorherren.
Nach Übernahme Berchtesgadens durch das Königreich Bayern im Jahr 1810 wurde das Gebiet um den Königssee das Kernstück der königlichen Hofjagd und die Sommerresidenz in St. Bartholomä zum Jagdschloss umgewidmet.
Bis zum Beginn der Motorschifffahrt auf dem See waren Ruderboote das einzige Verkehrsmittel. Man bediente sich der für den Königssee typischen Flachboote. Für Wallfahrten und dgl. wurden große Flachboote, die sog. „Landauer“ eingesetzt. Diese werden auch heute noch für den Transport der Kühe auf die Fischunkel-Alm und die Saletalm verwendet. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich die Königssee-Schifffahrt, bedingt durch die steigenden Besucherzahlen, zu einem Erwerbszweig für die Bevölkerung. Die Abwicklung des Schiffsverkehrs lag in den Händen des sog. „Schiffmeisters“ Moderegger. Im 19. Jahrhundert war die Zahl der Königsseeschiffer so stark angewachsen (ca. 150 Schiffer), dass sie sich in einer eigenen Zunft zusammenschlossen, deren Zunftzeichen ein geschnitztes Flachboot mit zwei Rudern war. So  wurden im Jahr 1872 bereits 10.000 Personen mit den Ruderbooten über den See befördert und diese Zahl stieg bis zum Jahr 1908 auf 78.000 an.
Der Bau der heute nicht mehr existierenden Eisenbahnverbindung von Berchtesgaden nach Königssee, deren Fertigstellung der 29. Mai 1909 war, ließ aufgrund der verbesserten Verkehrsanbindung eine weitere Steigerung der Königsseebesucher erwarten. Die Zeit über die Einführung einer  Motorschifffahrt zu entscheiden drängte. Mit Zustimmung des Prinzregenten Luitpold bestellte der Obersthofmeisterstab im Januar 1909 vier Boote, nämlich ein Elektroboot und zwei mit Petroleum befeuerte Dampfmaschinenboote und ein kleines Elektroboot ausschließlich für Hofdienstzwecke. Eröffnet wurde die Motorschifffahrt auf dem Königssee schließlich am 15. Juli 1909 mit dem von der Firma Siemens-Schuckert gelieferten Elektromotorboot „Accumulator“. Es fasste 38 Personen, war 12 m lang und 2,15 m breit. Bootskörper und Kajüte waren aus Mahagoni. Die Motorleistung betrug etwa 15 PS. Die erforderliche Energie lieferte eine Bleibatterie, was bei einer Geschwindigkeit von 10 km/h einen Aktionsradius von rund 100 km ermöglichte.
Einige Tage nach der Indienststellung des „Accumulator“ wurden die beiden Dampfmaschinenboote „Tristan“ und „Isolde“ für je 18 Personen, 8,50 m lang und 1,75 m breit gewassert.
Das entsprechend seiner Bestimmung für hofdienstliche Zwecke hochherrschaftlich ausgestattete Elektromotorboot „Gemse“ kam wenig später hinzu und war für 20 Personen bestimmt. Obwohl zunächst für Hofdienstzwecke bestimmt, wurde dieses Boot schon bald auch zur Fahrgastbeförderung eingesetzt.
Die Motorbootzeit war damit auch am Königssee endgültig angebrochen, die Fahrzeiten über den See haben sich mehr als halbiert. Die Eröffnung der Motorschifffahrt auf dem Königssee brachte einen allgemeinen Aufschwung des Fremdenverkehrs. Weitere Elektromotorboote wurden angeschafft. Diese hatten sich wegen ihres völlig geräuschlosen Dahingleitens, ihrer absoluten Freiheit von Abgasen und wegen der wesentlich geringeren Betriebskosten schon bald auf dem Königssee durchgesetzt. Die günstige Stromversorgung zur nächtlichen Aufladung der Batterien war durch den Bau der „Königssee-Eisenbahn“ möglich geworden.
1913 standen bereits 12 Einheiten zur Verfügung, von denen allerdings ein Großteil im Juni 1918 durch einen Brand vernichtet wurde. 1939 verfügte die Schifffahrt bereits wieder über 15 Boote. Der Obersthofmeisterstab betrieb die Motorschifffahrt nicht selbst, sondern hatte sie, wie schon vorher die Ruderschifffahrt an den „Schiffmeister“ Moderegger verpachtet.
Seit 1. April 1934 betreibt der Staat die Schifffahrt auf dem Königssee in Eigenregie.
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